Neue Software kommt nur an, wenn alle sie können, und geschult wird neben laufenden Diensten. Planen Sie Schulungen auf echte Schichten, sehen Sie, wer vor dem Start noch fehlt, und wo der Dienst zu dünn wird.
01key-user → zuerst, eine person pro schicht02format → kurz, im dienst, am echten gerät03zeitpunkt → letzte ein bis zwei wochen vor dem start04erreichbar → teilzeit, nacht, minijob eingeplant05dienst → mindestbesetzung bleibt in der versorgung06danach → sprechstunde, spickzettel, nachholtermin
Ob eine neue Software angenommen wird, entscheidet sich selten bei der Auswahl und fast immer in den ersten Diensten. Wer dann sicher ist, arbeitet mit dem neuen Ablauf. Wer unsicher ist, sucht sich einen Umweg. Die Schulung ist deshalb kein Pflichtpunkt am Projektende, sondern der Moment, in dem das Team entscheidet, ob es mitgeht.
Wer im ersten Dienst mit dem neuen System nicht weiterkommt, dokumentiert auf dem Zettel weiter. Aus einer Ausnahme wird schnell eine Schattenliste.
Eine Schulung in der Dienstzeit, mit Zeit für Fragen, sagt dem Team: Das hier ist uns wichtig, und Sie auch. Ein Link zum Selbststudium sagt das Gegenteil.
Wundverlauf, Fotos und Maßnahmen werden nur dann vergleichbar dokumentiert, wenn alle denselben Ablauf gelernt haben, auch die Nacht und die Aushilfe.
Wenn kurz vor dem Start auffällt, wer noch fehlt, wird verschoben oder ungeschult gestartet. Beides kostet mehr Vertrauen als ein früher, ehrlicher Plan.
WUNDigital migriert nur sinnvoll und mit dem Einverständnis und der Akzeptanz der Mitarbeitenden. Eine Schulung, die alle erreicht, ist dafür die Voraussetzung. Wie Sie das Team darüber hinaus mitnehmen, steht im Leitfaden Team mitnehmen.
Eine lange Schulung für alle an einem Tag passt in keinen Pflegedienst. Was funktioniert, ist eine Mischung aus kurzen Terminen im Dienst und Hilfen für danach. Fünf Formate haben sich bewährt:
In kleinen Gruppen, in einem ruhigeren Teil der Schicht oder in der Übergabe. Geübt wird an einem Beispielfall, nicht an Folien.
Eine Ansprechperson pro Schicht, die mehr kann als die Grundschulung. Sie hilft in den anderen Terminen mit und ist im Alltag die erste Adresse.
Zum Nachschauen statt zum Ersatz der Schulung. Besonders hilfreich für alle, die selten im Dienst sind.
Viele Fragen entstehen erst im Alltag. Eine feste Sprechstunde, auch zu Randzeiten, fängt sie auf, bevor sich Umwege einschleifen.
Die fünf häufigsten Abläufe in Stichworten und mit Bildschirmausschnitt. In einfacher Sprache, bei mehrsprachigen Teams gern auch übersetzt.
Zwei Dinge gelten für alle Formate. Erstens: Schulungszeit ist Arbeitszeit, auch wenn sie an einem freien Tag stattfindet. Zweitens: Gibt es einen Betriebsrat, eine Mitarbeitervertretung oder einen Personalrat, wird sie früh beteiligt. Kann ein System Leistung oder Verhalten der Beschäftigten überwachen, hat die Interessenvertretung ein Mitbestimmungsrecht, und Schulungsfragen lassen sich gleich mit klären.
Vereinfacht dargestellt, ersetzt keine rechtliche Prüfung im Einzelfall.
Key-User, oft auch Multiplikatoren genannt, sind Kolleginnen und Kollegen, die das neue System früher und gründlicher lernen als der Rest des Teams. Sie sind kein Ersatz für die Schulung, sondern ihre Verlängerung in den Alltag: Wer um drei Uhr nachts eine Frage hat, fragt die Kollegin im Dienst, nicht eine Hotline.
Pro Schicht eine Person, die gern ausprobiert und im Team gefragt wird. Freiwillig, nicht verordnet, und bewusst nicht nur die Jüngsten.
Key-User lernen vor allen anderen und gründlicher, idealerweise mit Zeit zum Üben im Testbetrieb. In den Grundschulungen helfen sie schon mit.
Die Rolle braucht Stunden im Dienstplan, nicht nur einen Titel. Dazu ein direkter Draht zu uns, damit Fragen nicht hängen bleiben.
Daraus folgen zwei einfache Regeln für den Plan: Die Key-User-Schulung liegt vor der ersten Grundschulung, und jede Schicht hat mindestens einen Key-User, auch die Nacht.
Was einmal gelernt und dann nicht angewendet wird, verblasst. Hermann Ebbinghaus hat das Vergessen schon im 19. Jahrhundert beschrieben. Für die Einführung heißt das: Eine Schulung Wochen vor dem Start ist zum Start zu großen Teilen vergessen. Eine Schulung in der Startwoche lässt keinen Platz für Nachzügler.
Bis das System kommt, ist vieles vergessen. Die Schulung muss dann ein zweites Mal stattfinden, oder sie fehlt.
Keine Luft mehr für Nachzügler, Kranke oder den Nachtdienst. Wer fehlt, startet ungeschult.
Key-User zuerst, dann die Grundschulungen, dann kurz vor dem Start eine Auffrischung oder Übung am echten Fall.
Kurze Auffrischungen helfen mehr als eine längere Erstschulung: eine Übung am echten Fall, ein Lernvideo, die Sprechstunde nach dem Start. Das Modell unten zeigt die Richtung, keine Messwerte. Zum Wiederholen eignen sich auch die Lernkarten, und wer KI-Funktionen nutzen soll, findet die Grundlagen im KI-Führerschein.
Schalten Sie kurze Auffrischungen ein und schieben Sie den Start. Die Kurve zeigt nur die Richtung, nicht wie viel genau hängen bleibt.
Geschult wird neben laufenden Diensten, und genau da wird es eng. Wer arbeitet wann? Wer kann um zehn Uhr, ohne dass die Touren liegen bleiben? Und wann erreicht man den Nachtdienst? Sechs Punkte machen den Unterschied:
Termine an verschiedenen Wochentagen, damit jeder Arbeitstag mindestens einmal getroffen wird.
Ein eigener Termin zur Übergabe am Abend. Wer nachts arbeitet, kommt nicht nach dem Dienst noch zur Vormittagsschulung.
Wenige Dienste, also wenige Gelegenheiten. Diese Personen zuerst einplanen und den Spickzettel mitgeben.
Nie mehr Menschen aus einem Dienst schulen, als die Versorgung entbehren kann. Lieber ein Termin mehr.
Schulungszeit ist Arbeitszeit. Wer an einem freien Tag kommt, bekommt die Zeit angerechnet, und wird vorher gefragt.
Krank, im Urlaub, neu im Team: ein Nachholtermin gehört von Anfang an in den Plan, nicht erst, wenn jemand fehlt.
Probieren Sie es an einem fiktiven Pflegedienst mit zwölf Menschen aus: Vollzeit, Teilzeit, Nachtdienst, Minijob, Wundexpertin, Pflegedienstleitung und Verwaltung, die Dienste der zwei Wochen vor dem Start sind eingetragen. Legen Sie Schulungen auf die Termine. Die Wand prüft live, wer noch fehlt, ob ein Dienst zu dünn wird, ob der Nachtdienst einen eigenen Termin hat und ob die Key-User zuerst dran sind. Grün wird die Ampel erst, wenn der Plan wirklich trägt. Ihr Plan bleibt in Ihrem Browser.
Ziehen Sie eine Schulung auf einen Termin oder wählen Sie sie und tippen Sie auf einen freien Platz. Pfeiltasten verschieben einen gewählten Termin, Entf löscht ihn.
F Früh · S Spät · N Nacht · B Büro · – frei · Kästchen: Grundschulung / Wundmodul erledigt · Raute: Key-User
Tippen Sie auf einen Termin der Wand. Hier laden Sie dann Personen ein oder aus und sehen, wer zu diesem Zeitpunkt im Dienst ist.
Wir schauen uns Ihre bestehenden Systeme und Ihre Dienstpläne an: Wer arbeitet wann, wer dokumentiert was, und wo gibt es Vorbehalte gegen das Neue?
Schrittweise in die EU-Cloud, mit dem Einverständnis und der Akzeptanz der Mitarbeitenden. Key-User zuerst, dann Schulungen im Dienst für alle Schichten, dann der Start.
Erst wenn der neue Ablauf sitzt, kommen KI-Funktionen dazu, etwa Diktat in der Wunddoku. Mit eigener kurzer Schulung und offen erklärt.
Ihre bestehende Pflegesoftware ersetzen wir nicht. Wir bauen um sie herum und schulen dort, wo sich für Ihr Team wirklich etwas ändert. Mehr zu unserem Vorgehen
Ja, eine Schulung, die der Arbeitgeber für die Arbeit am neuen System anordnet, ist in aller Regel Arbeitszeit. Findet sie an einem freien Tag statt, wird sie entsprechend angerechnet oder ausgeglichen. Am einfachsten ist es, in der Dienstzeit zu schulen. Im Einzelfall gelten Ihr Arbeits- oder Tarifvertrag und Ihre Vereinbarungen.
Wenn es einen Betriebsrat, eine Mitarbeitervertretung oder einen Personalrat gibt, in aller Regel ja. Systeme, die Daten erfassen, mit denen sich Verhalten oder Leistung der Beschäftigten überwachen lässt, unterliegen der Mitbestimmung, und das trifft auf viele Dokumentationssysteme zu. Oft lassen sich auch Schulungsfragen gleich mit regeln. Die Bewertung im Einzelfall gehört in juristische Hände.
Mindestens eine Person pro Schicht, die im Alltag ansprechbar ist, also auch nachts. In größeren Teams oder bei mehreren Standorten eher mehr. Wichtiger als die Zahl ist, dass Key-User Zeit für die Rolle bekommen.
Als Ergänzung sind sie stark, als Ersatz selten. Die erste Begegnung mit dem neuen Ablauf gehört in eine kurze Schulung mit Zeit für Fragen. Videos helfen danach beim Nachschauen, besonders für alle, die nur selten im Dienst sind.
Sie bekommen einen Nachholtermin, bevor sie allein mit dem neuen System arbeiten, und bis dahin eine Kollegin oder einen Kollegen an die Seite. Deshalb planen wir Nachholtermine von Anfang an ein.
Ja. Wir planen die Schulungen mit Ihnen, schulen Key-User und Team im Dienst und bleiben nach dem Start ansprechbar. Ihre bestehende Software ersetzen wir dabei nicht, wir bauen um sie herum.
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