// Modul 03 · Patientendaten · Artikel 02

Schnittstellen statt Insellösungen

Wir verbinden Ihre Systeme über etablierte Standards, damit Daten nicht mehr abgetippt werden müssen.

Thema
FHIR & HL7
Lesezeit
ca. 3 Minuten
Interaktiv · Datenfluss
01GET /fhir/Patie…02→ 200 · Bund03quellen04→ abgleich ·05audit-log
01 · GET /fhir/Patient/{id}
Punkt antippen zeigt den Schritt · vereinfachte Darstellung
Interaktiv · Prozess-Terminal
0/5
  1. --.-sGET /fhir/Patient/{id}
  2. --.-s→ 200 · Bundle (FHIR R4)
  3. --.-squellen: [pvs, labor, kis]
  4. --.-s→ abgleich · dubletten: 0
  5. --.-saudit-log: geschrieben ✓
Beispielablauf, vereinfacht · Zeiten sind Animation, keine Messung
01

Ausgangslage

Praxisverwaltung, Labor, Klinikinformationssystem und Abrechnung sprechen selten miteinander. Daten werden doppelt erfasst, Fehler schleichen sich ein.

Szene aus dem AlltagJonas P. · Wundexperte in der Wundambulanz einer Klinik
Heute1/5
Dienstag, 8:15
Wundambulanz
  1. Dienstag, 8:15 · Wundambulanz

    Jonas tippt Name, Geburtsdatum und Diagnosen aus dem Klinikinformationssystem in die Wunddokumentation ab. Zwei Programme, zwei Fenster, dieselben Daten. Der erste Patient wartet schon.

  2. Dienstag, 15:50 · Station 3

    Der Wundbericht soll in den Entlassbrief. Jonas druckt ihn aus, die Station scannt ihn wieder ein. Dass beim Abtippen ein Zahlendreher ins Geburtsdatum gerutscht ist, merkt erst die Ärztin.

  3. Einige Wochen später · Besprechung mit der IT

    Zuerst die Bestandsaufnahme: Welche Systeme laufen in welcher Version, welche Daten fließen wohin? Beide Programme sprechen HL7, keines muss ersetzt werden. Eine KI braucht es dafür nicht.

  4. Dienstag, 8:10 · Wundambulanz

    Wird ein Patient im Klinikinformationssystem aufgenommen, stehen seine Stammdaten auch in der Wunddokumentation. Jonas prüft nur noch kurz und hat den Kopf frei für die Wunde.

  5. Donnerstag, 16:20 · Büro der IT

    Der fertige Wundbericht läuft als Dokument zurück ins Klinikinformationssystem. Als eine Übertragung während eines Updates hängt, zeigt das Protokoll es sofort, und die IT stößt sie neu an.

Fiktive Szene · Personen und Einrichtungen erfunden · so oder ähnlich erzählt es der Alltag
02

So löst WUNDigital das

WUNDigital dockt über HL7 und FHIR an vorhandene Systeme an, über GDT an Praxis- und Gerätesoftware. Ihre Software bleibt, sie wird nur besser verbunden.

03

Selbst ausprobieren

Interaktiv · Schnittstellen
Ziehen Sie ein Kabel von Anschluss ● zu Anschluss ● oder tippen Sie zwei Anschlüsse nacheinander an.
Praxis­softwarePVS · 0 Kabel
Pflege­dokumentationPDOK · 0 Kabel
Klinik-KISKIS · 0 Kabel
LaborLAB · 0 Kabel
AbrechnungABR · 0 Kabel
Waren­wirtschaftWAWI · 0 Kabel
0Schnittstellen
zu pflegen
Punkt zu Punkt: n·(n−1)/2 = 6·5/2 = 15 bei 6 Systemen
HL7 ist eine Familie von Standards für Gesundheitsdaten · FHIR, der jüngste davon, tauscht Daten als Ressourcen (z. B. Patient, Observation) über Web-Schnittstellen aus · Fiktive Systemlandschaft, vereinfacht
04

Ablauf

  1. 01

    Bestandsaufnahme

    Welche Systeme sind im Einsatz, welche Daten fließen wohin?

  2. 02

    Anbinden

    Schnittstellen nach Standard, ohne Eingriff in Ihre Kernsysteme.

  3. 03

    Überwachen

    Jede Übertragung wird protokolliert, Fehler fallen sofort auf.

05

Voraussetzungen

  • Eine Übersicht der eingesetzten Systeme und Versionen
  • Eine Ansprechperson beim Softwarehersteller oder in Ihrer IT
  • Eine Testumgebung, falls vorhanden
06

Datenschutz

Jede Übertragung wird protokolliert. Es fließen nur die Daten, die für den jeweiligen Zweck nötig sind.

07

Was Sie davon haben

Keine doppelte Dateneingabe
Bestehende Software bleibt im Einsatz
Lückenlos protokollierte Datenflüsse
08

Häufige Fragen

Funktioniert das mit unserer Praxissoftware?

Die meisten verbreiteten Systeme sprechen HL7, FHIR oder GDT. Im Erstgespräch prüfen wir Ihr konkretes Setup.

Müssen wir dafür Daten migrieren?

Nein. Die Daten bleiben in Ihren Systemen, WUNDigital verbindet sie nur.

09

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