Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen nach, wie viele Stunden pro Woche in Verwaltung, Dokumentation und Abrechnung fließen, und wie viel davon zurück in die Versorgung könnte. Ihre Annahmen, Ihre Zahlen, keine Versprechen.
stunden je bereich → ihre schätzung, ganzes team× ihre annahme (%) → was sich entlasten ließe= frei pro woche → zurück in versorgung & team× arbeitswochen → frei pro jahr÷ wochenarbeitszeit → vollzeitstellen, rechnerischgespeichert: nichts · gesendet: nichts
Im Gesundheitswesen ist Zeit die eigentliche Ressource. Jede Stunde am Schreibtisch, am Telefon oder vor dem Aktenschrank fehlt am Bett, in der Sprechstunde, auf der Tour oder im Team. Das gilt für die Pflegefachkraft, die nach der letzten Tour noch Leistungsnachweise nachträgt, genauso wie für die MFA, die zwischen zwei Patienten Faxe zuordnet.
Verwaltung ist dabei nicht das Problem an sich. Dokumentation schützt Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende, Abrechnung hält den Betrieb am Laufen. Teuer wird es dort, wo dieselbe Information mehrfach angefasst wird: abgetippt, nachtelefoniert, gesucht und noch einmal abgelegt.
Fachkräfte sind knapp, und wer im Beruf bleibt, möchte versorgen statt verwalten. Zeit aus der Verwaltung zurückzuholen ist deshalb nicht nur eine Frage der Wirtschaftlichkeit, sondern auch eine der Arbeitszufriedenheit.
Der Potenzialrechner macht diese Zeit sichtbar, mit Ihren Zahlen und Ihren Annahmen. Er misst nichts und verspricht nichts. Er übersetzt ein Gefühl („bei uns geht viel Zeit für Papierkram drauf“) in eine Größe, über die sich im Team reden lässt.
Ein Teil der Verwaltung ist Pflicht und bleibt es. Der Rechner fragt deshalb nicht, ob Sie dokumentieren oder abrechnen, sondern wie viel Handarbeit drumherum anfällt. Vereinfacht und ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Pflegedokumentation, ärztliche Dokumentation in der Patientenakte, Wundverlauf mit Bildern. Was sich ändern kann: wie oft dieselbe Angabe abgetippt wird und ob gesprochen statt getippt wird. Für die Pflege gibt es mit dem Strukturmodell und der Strukturierten Informationssammlung (SIS) bereits einen etablierten Ansatz, die Dokumentation zu verschlanken.
Kassen erwarten Daten in vorgeschriebenen Formaten, etwa im Datenträgeraustausch nach §302 SGB V für sonstige Leistungserbringer oder nach §301 SGB V für Krankenhäuser. Arztpraxen rechnen gesetzlich Versicherte über die Kassenärztliche Vereinigung ab. Was sich ändern kann: Nacharbeit, Rückfragen und Absetzungen.
KIM, elektronische Patientenakte und E-Rezept schaffen sichere digitale Wege zwischen Praxis, Pflege, Apotheke und Klinik. Anfangs bringen sie oft zusätzliche Handgriffe, bis Abläufe und Software zusammenpassen.
Gesundheitsdaten sind nach Art. 9 DSGVO besonders geschützt, dazu kommt die Schweigepflicht. Eine Entlastung, die das nicht einhält, ist keine.
Bewerbungsdaten haben Löschfristen, Pflichtunterweisungen brauchen Nachweise, und für Werbung im Gesundheitswesen gilt das Heilmittelwerbegesetz.
Ihre Annahme in Prozent bezieht sich auf diese Handarbeit, nicht auf die Pflicht selbst. Im Zweifel setzen Sie lieber weniger an.
Der Rechner fragt sechs Bereiche ab. Damit Ihre Schätzung trifft, hilft ein gemeinsames Verständnis davon, was dazugehört:
Pflege- und Verlaufsdokumentation, Befunde, Arztbriefe, Wunddokumentation mit Bildern.
Nachträge am Schichtende, doppelte Erfassung in zwei Systemen, Handnotizen, die abgetippt werden.
Abrechnungsläufe, Verordnungen und Genehmigungen prüfen, Rückfragen der Kassen, Absetzungen.
Fehlende Angaben fallen erst nach dem Versand auf. Widerspruchsfristen laufen nebenher.
Rückfragen bei Praxen und Angehörigen, Termin- und Tourabstimmung, Nachfragen nach Unterlagen.
Viele Anrufe entstehen nur, weil eine Information nicht dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Stellenanzeigen, Bewerbungen sichten, Gespräche organisieren, Einarbeitung, Nachweise.
Bewerbungen kommen über viele Kanäle, Unterlagen fehlen, Rückmeldungen dauern.
Website, Social Media, Informationen für Angehörige, Patientinnen, Patienten und Einweisende.
Läuft nebenbei und ohne Plan. Jede Aussage muss zum Heilmittelwerbegesetz passen.
Faxe und Post zuordnen, Dokumente ablegen, Vorbefunde und Nachweise wiederfinden.
Papier und digitale Ablage parallel, unklare Ordnerlogik, Suche unter Zeitdruck.
Drei Schritte, dann sehen Sie, wohin Ihre Verwaltungszeit fließt und wie viel davon zurück in die Versorgung könnte.
Wählen Sie Ihre Art von Einrichtung. Das ändert nur die Bezeichnungen der Bereiche, keine Zahlen. Dann Teamgröße, Vollzeit-Wochenstunden und Arbeitswochen pro Jahr.
Schätzen Sie, wie viele Stunden Ihr ganzes Team pro Woche in jedem Bereich verbringt. Die Startwerte sind Platzhalter: Ersetzen Sie sie.
Setzen Sie je Bereich, wie viel sich Ihrer Einschätzung nach entlasten ließe, zwischen 0 und 60 %. Die Startwerte liegen bewusst vorsichtig bei 10 bis 20 %.
Einrichtung wählen, Stunden je Bereich schätzen, Ihre Annahme setzen. Ströme antippen für Details.
Von 50 Stunden Verwaltung pro Woche wären nach Ihren Annahmen 7,7 Stunden frei für Versorgung und Team, 42,3 Stunden bleiben Verwaltung.
Fahren Sie mit der Maus über einen Strom oder tippen Sie ihn an, um seine Zahlen zu sehen. Über der Zeile eines Bereichs leuchten beide Ströme dieses Bereichs auf, über einer Modul-Karte alle Bereiche, die dieses Modul betrifft. „Ergebnis als E-Mail“ öffnet Ihr eigenes Mailprogramm mit Ihren Eingaben; gesendet wird erst, wenn Sie es tun.
Aus dem Gedächtnis lässt sich Verwaltungszeit schwer schätzen. Große Blöcke wie der Abrechnungslauf bleiben hängen, die vielen kleinen Unterbrechungen nicht. Ehrlicher wird es mit einer Woche Strichliste:
So sieht das digital aus. Zählen Sie probehalber mit oder laden Sie die fiktive Beispielwoche. „In den Rechner übernehmen“ setzt die Wochensummen als Stunden in den Rechner oben; Ihre Annahmen setzen Sie dort weiterhin selbst.
Frei werdende Zeit fließt nicht von allein in die Versorgung. Wohin sie geht, entscheidet Ihre Organisation: mehr Zeit am Menschen, weniger Überstunden, Luft für die Einarbeitung. Das gehört in dasselbe Gespräch wie die Zahlen.
Jeder Bereich im Rechner hat ein Gegenüber in den Modulen. Die Module bauen um Ihre bestehende Software herum, statt sie zu ersetzen.
Der Rechner arbeitet mit Annahmen, die Strichliste mit einer gezählten Woche. Bevor wir etwas bauen, ersetzen wir beides durch Beobachtung. Das ist der Kern unserer Analysephase.
Schnell und ohne Aufwand. Gut, um Bereiche zu vergleichen, ungenau bei kleinen, häufigen Unterbrechungen.
Ehrlicher, weil Unterbrechungen mitgezählt werden. Abhängig davon, wie konsequent gezählt wird und wie typisch die Woche war.
Wir begleiten Ihr Team im Alltag, kartieren Systeme und Datenflüsse und nutzen Vorgangszahlen, die Ihre Software ohnehin kennt, etwa eingehende Faxe, Bewerbungen oder Rückläufer der Kassen.
Aus Annahmen werden Beobachtungen: Wo entsteht Doppelarbeit, wo ein Medienbruch, wo eine Rückfrage? Am Ende steht eine Liste der Aufgaben, die am meisten Zeit kosten, abgestimmt mit Ihrem Team.
Was sich lohnt, zieht schrittweise in Cloud-Lösungen in europäischen Rechenzentren um, sinnvoll und nur mit dem Einverständnis und der Akzeptanz Ihrer Mitarbeitenden. Was vor Ort bleiben soll, bleibt vor Ort.
Erst dann setzen wir KI dort ein, wo die Analyse den größten Hebel zeigt, eingebettet in Ihre bestehende Software. Danach schauen wir mit denselben Kriterien nach, ob die Entlastung im Alltag ankommt.
Nein. Rechner und Strichliste rechnen ausschließlich in Ihrem Browser. Es wird nichts gespeichert, kein Formular abgeschickt und nichts an uns übertragen. Laden Sie die Seite neu, sind die Eingaben weg. „Ergebnis als E-Mail“ öffnet nur Ihr eigenes Mailprogramm mit einem vorbefüllten Entwurf; ob Sie ihn senden, entscheiden Sie.
Es sind Platzhalter, damit der Rechner nicht leer startet, keine Erfahrungs- oder Durchschnittswerte. Die Prozente sind bewusst vorsichtig gewählt. Ersetzen Sie alle Werte durch Ihre eigenen Schätzungen oder durch die Summen Ihrer Strichliste.
Weil Verwaltung nicht verschwindet. Dokumentations- und Abrechnungspflichten bleiben, und Entscheidungen bleiben bei Menschen. Ein ehrliches Rechenbeispiel sollte nie davon ausgehen, dass ein Bereich fast vollständig wegfällt.
Nein. Vollzeitstellen sind hier nur eine Rechengröße, damit Stunden greifbar werden. Ziel ist Entlastung: Zeit, die zurück in Versorgung, Einarbeitung und Team fließt, nicht Stellenabbau.
Weil Kosten von Tarifen, Rollen und Ihrer Organisation abhängen, die wir nicht kennen. Eine Euro-Zahl würde eine Genauigkeit vortäuschen, die eine Schätzung nicht hat. In der Analyse können wir das mit Ihren echten Zahlen gemeinsam betrachten.
Nein. Die Wundversorgung ist unser Schwerpunkt, gearbeitet wird für das gesamte Gesundheitswesen. Deshalb können Sie zwischen Pflegedienst, Pflegeheim, Arztpraxis oder MVZ, Homecare oder Sanitätshaus und Klinik-Abteilung wählen. Die Rechnung ist überall dieselbe.
Sie möchten Ihr Rechenbeispiel einordnen oder gleich mit echten Zahlen arbeiten? Erstgespräch vereinbaren